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Warnzeichen bei Hüftarthrose
Fünf körperliche Warnzeichen können Patienten mit Hüftarthrose anzeigen, ob sie zukünftig eine Gelenkprothese benötigen könnten. Das haben Forscher der Rottendamer Erasmus Universität jetzt in einer Studie herausgefunden. Die Wissenschaftler überprüften die gesundheitliche Entwicklung von 227 Patienten, die 1996 wegen Hüftbeschwerden zum Arzt gegangen waren. Innerhalb von sechs Jahren nach dem Arztbesuch war bei 36 Prozent der Studienteilnehmer eine Operation zum Einsetzten eines künstlichen Hüftgelenks nötig geworden. Die Forscher machten fünf Anzeichen aus, die bei bei der ersten Untersuchung der Patienten festgestellt worden waren und die offensichtlich mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für das Einsetzen eines künstlichen Gelenks verbunden sind:

Die kritischen Punkte sind:
- ein Alter von 60 Jahren und mehr,
- Morgensteifigkeit,
- Leistenschmerzen,
- eine eingeschränkte Fähigkeit zum Strecken des Gelenks
- und Schmerzen beim Drehen des Beines in der Hüfte

Übergewichtige Patienten landeten laut „Medical Tribune" dagegen eher selten auf dem Operationstisch. Als Grund sahen die Forscher die Tatsache an, dass die Mediziner übergewichtigen Betroffenen generell empfehlen, vor dem Einbau einer Hüftprothese abzunehmen. Dadurch würden die Hüften spürbar entlastet. Eine Operation kann so überflüssig werden.